Schiffsausrüstung

  • Antifouling-System - Kupfer-, Aluminium- und Eisen-Schiffsanoden
  • Zink-, Eisen- und Aluminiumanoden
  • Silberkohlen und Bürstenhalter
  • Kupfer-/Edelstahlverbindungen sowie Kontakte und Schütze
  • Scheibenwischer

Antifouling-System

Seepocken und Miesmuscheln verursachen häufig Blockaden in Rohrleitungen, die zeitintensive und teure Reparaturen nach sich ziehen, vor allem wenn komplette Abschnitte des Rohrleitungsnetzes gereinigt oder ausgetauscht werden müssen.
 
 
Auch Seewasserventile und andere wichtige Teile der Ausrüstung können beeinträchtigt werden und so die Betriebsfähigkeit und Sicherheit des Schiffs gefährden.
 
 
Vorteile von Antifouling-Systemen auf einen Blick:
 
 
  • Reduzierte Wartungskosten durch seltenere Erneuerung der Rohrleitungen
  • Verhinderung von Teilblockaden, die zu äußerst hohen Maschinentemperaturen und erhöhtem Treibstoffverbrauch führen
  • Schutz der Ausrüstungen für Brandschutz, Kühl- und Klimaanlagen, die mit Seewasser betrieben werden
 

Anoden für Seekasten, Seewasserfilter oder Aufbereitungstanks

Systembeschreibung:
 
 
Basierend auf dem Elektrolyse-Prinzip werden EKK Anoden paarweise (Cu/Al oder Cu/Fe) im Seekasten oder Seewasserfilter montiert. Im Betrieb setzt die Kupferanode Ionen frei. Dadurch wird das sog. Biofouling (biologische Verschmutzung) verhindert.
 
 
Zudem produziert die Aluminiumanode Ionen, die mit dem Seewasser reagieren und auf den Rohrinnenflächen eine Schicht bilden. Diese Schicht wirkt zusätzlich als Korrosionsschutz.
 
 
Bei Rohrleitungssystemen, die aus Kupfer-Nickel-Werkstoffen bestehen, wird statt der Aluminiumanode eine Eisenanode eingesetzt. Auch hier wird die Korrosion durch die Ablagerung einer Oxidschicht auf den Rohrinnenflächen reduziert.

Vorteile des EKK Antifouling-Systems auf einen Blick

  • Zwei Systeme in einem - Reduzierung von Biofouling und Korrosion in Rohrleitungen
  • Automatischer Prozess, der minimale Kontrolle durch Personal erfordert
  • Einfacher Einbau in Seekästen oder Aufbereitungstanks
  • Umweltfreundlich, da ohne Zusatz von Chemikalien
  • geprüfte Qualität durch Zertifizierung nach ISO 9001 + 14001
  • Fachbetrieb entsprechend Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
 

Zinkanoden und Aluminiumanoden

Der Bewuchs von Schiffsrümpfen, Seetonnen, Offshore-Plattformen und anderen Unterwasserkörpern stellt für die maritime Industrie und Schifffahrt seit jeher ein Problem dar. In unseren Breiten setzt sich dieser organische Aufwuchs vor allem aus Seepocken, Miesmuscheln und Algen zusammen. Den Vorgang der ungewollten Oberflächenbesiedelung durch Tiere und Pflanzen bezeichnet man als Biofouling, Gegenmaßnahmen als Antifouling.
 
 
Bei Schiffen zum Beispiel erhöhen diese blinden Passagiere den Wasser-Widerstand und damit den Treibstoffverbrauch. Das verursacht zusätzliche Kosten für die Reedereien und schädigt die Umwelt. Da Bauteile aus Eisen oder Stahl mit Wasser oder feuchter Luft in Kontakt kommen, greift der im Wasser gelöste Sauerstoff das Metall an. Dabei werden dem Metall Elektronen entzogen und die positiv geladenen Ionen gehen in Lösung über, das Metall korrodiert.
 
 
Um dies zu verhindern, wird der kathodische Korrosionsschutz mit Opferanoden angewendet. Das zu schützende Metall wird mit der Opferanode leitend verbunden. Es entsteht ein Primärelement, bei dem das zu schützende Metall als Kathode und das unedlere Metall als Anode fungiert. Dabei fließt ein Strom in Richtung des zu schützenden Metalls. Statt diesem gibt jetzt das unedlere Opferanoden-Metall seine Elektronen an den Sauerstoff ab, wird oxidiert und geht in Lösung. Das Wasser ist in diesem Lokalelement der Elektrolyt, der den Transport der geladenen Teilchen ermöglicht und so den Stromkreis schließt. Die Opferanode wird mit der Zeit verbraucht und muss erneuert werden, damit der Korrosionsschutz erhalten bleibt.
 
 
Systembeschreibung:
 
 
Opferanoden werden als Korrosionsschutz bei Schiffen, Seewasserverdampfern und Offshore-Anlagen eingesetzt.
 
 

Kohlebürsten Silber - Kupfer - Graphit

Systembeschreibung:
 
 
Kohlebürsten finden u. a. Verwendung bei der Erdung von Antriebswellen, um Ausfälle infolge von Überspannung zu verhindern.
 
 
Die Kohlebürste ist ein Gleitkontakt in Motoren und Generatoren und stellt den elektrischen Kontakt zum Kollektor oder zu den Schleifringen des rotierenden Teiles einer Maschine her.
 
 
Wir verfügen über eine große Auswahl von Kohlebürsten und sind in der Lage, auch spezifische Kundenwünsche umzusetzen.
 
 

Bürstenhalter für Kohlebürsten

Systembeschreibung:
 
 
Bürstenhalter dienen dazu, in einem System aus Kohlebürste und Schleifring oder Kollektor die Kohlebürste an einer definierten Position zu halten, um den elektrischen Kontakt zu einem rotierenden oder gleitenden Teil einer Maschine herzustellen.
 
 
Motoren wie der Schleifringläufermotor oder der Einphasen-Reihenschlussmotor oder aber auch der Repulsionsmotor sind typische Beispiele dafür.
 
 
Selbstverständlich haben wir auch die entsprechenden Schleifringe für Erdungssysteme in unserem Programm.
 

Kontakte für Schaltgeräte

für AEG, BB&C, DEMAG, Dill, Klöckner, Siemens, Télémécanique, etc
 
 
Schaltkontakte finden sich in Schützen, Relais, Tastern, Schaltern. Sie sind die anspruchsvollsten elektrischen Kontakte, denn sie müssen ihre mechanischen und elektrischen Eigenschaften oft über viele Millionen Schaltspiele aufrechterhalten.
 
 
Wir können auch alte Modelle liefern, die nicht mehr serienmäßig gefertigt werden.
 

Schütze (Schalter) für namhafte Hersteller

Systembeschreibung:
 
 
Das Schütz ist ein elektrisch oder pneumatisch betätigter oder elektronischer Schalter für große Leistungen und ähnelt einem Relais. Das Schütz kennt zwei Schaltstellungen und schaltet ohne besondere Vorkehrungen im Normalfall monostabil.
 

Scheibenwischer

Systembeschreibung:
 
 
Aluminium-Halterungsschiene mit Qualitätsgummiwischer
 
 
Technische Beschreibung:
 
Längen 550 / 700 / 1000 mm
Breite 9,5 mm
Höhe 20 mm
Aufnahmebohrung 5 mm

Kataloge

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